PRESS / FOTO

10 NOV

Fünfte Österreichische Kulturtage in Osijek

Die Etablierung einer schönen Tradition

Bereits zum fünften Mal organisierte das Österreichische Kulturforum Zagreb vom 5. bis 8. November 2014 Österreichische Kulturtage in Osijek, der Hauptstadt Slawoniens im östlichen Kroatien. Das in Kooperation mit Kultureinrichtungen in Osijek organisierte reichhaltige Veranstaltungsprogramm erwies sich auch heuer wieder als Publikumsmagnet. Mit den Österreichischen Kulturtagen soll die jahrhundertelange gemeinsame Kulturgeschichte Österreichs und Slawoniens immer wieder mit neuem Leben erfüllt und ein Beitrag zur nachhaltigen Förderung eines zeitgemäßen Kulturdialogs im Donauraum geleistet werden. Eröffnet wurden die Österreichischen Kulturtage am 5. November 2014 im Nationaltheater von Osijek mit einem „Konzert für alle Sinne“, gestaltet vom Kammermusik-Ensemble „Purpur“ aus Villach, schokoladig umrahmt vom steirischen Chocolatier Zotter.

Ebenfalls mit großem Publikumsinteresse wurde die Foto-Ausstellung „Archives, Re-Assemblances and Surveys – zur zeitgenössischen österreichischen Fotografie“ aufgenommen, die vom österreichischen Kulturforum Zagreb gemeinsam mit der Fotogalerie Camera Austria aus Graz und dem kroatischen Fotoverband organisiert und im Museum der bildenden Künste in Osijek präsentiert wurde. Für Kinder fand an der Österreich-Bibliothek eine szenische Lesung aus "Der kleine Ritter" der österreichischen Kinderbuch-Autorin Daniela Römer statt, während sich die Wanderausstellung des BMEIA "Bewegte Ruhe vor dem Sturm – Die Zeit vor 1914" im Museum Slawoniens der kulturell und wissenschaftlich so produktiven historischen Phase kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs widmete. Um das Thema "Europäische Kulturhauptstadt" ging es schließlich bei einer Podiumsdiskussion, bei der VertreterInnen der europäischen Kulturhauptstädte Graz (2003) und Linz (2009) zum kulturpolitischen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit VertreterInnen der Stadt Osijek (Kandidat für die Europäische Kulturhauptstadt 2020) und seinen Kulturinstitutionen zusammentrafen.